Tired

Vielleicht haben wir uns überschätzt,
gehofft, dass aus den Differenzen Liebe wächst.
Doch ich weiß nicht ob das reicht,
wieviel Zeit uns noch bleibt
Es kommt wies kommen muss,
doch wenn es sein muss,
kämpf ich bis zum Schluss.

Wir haben uns überschätzt,
wir haben gehofft dass aus Differenzen noch Liebe wächst.
Wir haben befürchtet, dass irgendwann alles kommt wie es muss,
und doch kämpfen wir beide noch bis zum Schluss.

Keiner will die Konsequenzen tragen
und das ist das Dilemma,
so wird mit jedem Gespräch unsre Gnadenfrist verlängert.
Und immer wieder beteuert,
dass sich jetzt zu vieles ändert.
Immer wieder neue Versuche die dann im Alten enden.

Denn nach der Zeit sind die Rollen verteilt
Wir wollen die Muster ignorieren,
doch sie explodiern bei einer Kleinigkeit.
Und das ist so ermüdend
Wir haben versucht zueinander zu finden
fanden jedoch nur, dass wir uns selbst belügen.

Wahrscheinlich haben wirs von Anfang an schon gewusst,
wir sind zu verschieden,
dass man für jeden Frieden erstmal kämpfen muss.
Wie paradox ist das?
Wobei doch eigentlich Liebe für mich
die Zuflucht sein soll, wo ich Waffen fallen lass.

Vielleicht haben wir uns überschätzt,
gehofft, dass aus den Differenzen Liebe wächst.
Doch ich weiß nicht ob das reicht,
wieviel Zeit uns noch bleibt
Es kommt wies kommen muss,
doch wenn es sein muss,
kämpf ich bis zum Schluss.


Wir habens sooft schon zerredet,
sooft vergebens versucht die Vergangenheit zu verändern
um uns den Weg zu ebnen
Auf dem wir wachsen und leben können, zu zweit,
als miteinander vereint anstatt aneinander vorbei.
Doch jeder einzelne bricht an dem andern entzwei,
wir haben beide das Gefühl in der Partnerschaft nicht wir selbst zu sein
Und wenn es wehtut warum tun wir uns an?
Und wenn Glück hier nicht zu finden ist,
wonach suchen wir dann?

Es macht mich krank,
dass ich angeblich der bin der die Schuld hat
und gleichzeitig der bin,
der die ganzen Lasten schultert,
angeblich der bin,
der hier alles kaputt macht,
doch gleichzeitig der
der immer wieder zu dir kommt und alles gut macht.

Ich frag mich ständig was ich ändern kann
und änder dann selbst Dinge, die mir gut gefallen
einzig um dir zu gefallen.
Ich weiß nicht weiter
wie ich mich so verbiegen soll,
ich weiß nicht, wie ich ehrlich zu mir sein kann und dich lieben soll.

Vielleicht haben wir uns überschätzt,
gehofft, dass aus den Differenzen Liebe wächst.
Doch ich weiß nicht ob das reicht,
wieviel Zeit uns noch bleibt
Es kommt wies kommen muss,
doch wenn es sein muss,
kämpf ich bis zum Schluss.


Und natürlich seh ich das Schöne
und bisher überwiegt es,
Gott weiß ich lieb dich
und halt fest, egal wie schwer die Kritik ist,
doch auch ich hab begrenzte Kräfte,
es gleitet aus meinen Händen
versuch meine Emotionen noch zu kontrolliern und verdrängen

Ich will Chancen geben,
nochmal und nochmal
wir haben es verdient
Es wär katastrophal im Streit und Affekt diesen Strich zu ziehen,
Doch ich kann nicht mehr länger kämpfen und
ich kann nicht mehr länger stehen
Ich kann nichts mehr für uns tun, wir zwei werden untergehen.

Vielleicht haben wir uns überschätzt,
gehofft, dass aus den Differenzen Liebe wächst.
Doch ich weiß nicht ob das reicht,
wieviel Zeit uns noch bleibt
Es kommt wies kommen muss,
doch wenn es sein muss,
kämpf ich bis zum Schluss.

 

23.10.08 19:17


Momentan kann ich mich einfach nicht beschweren.... ich glaub ich bin zum ersten mal in meinem Leben richtig "glücklich". Ich weiß nicht ob man mein Gefühl als Glück bezeichnen kann, jedenfalls bin ich in meinem Freund wieder so verliebt wie am Anfang. Villeicht noch stärker, keine Ahnung....
20.10.08 20:24


Heute hatte ich endlich meinen Tattootermin... Endlich habe ich mein lang ersehntes Tattoo. Ich bin unheimlich stolz drauf, weil es genau so geworden ist, wie ich es wollte und weil es genau das ausdrückt, was ich fühle...

Jeder Nadelstich hat sich genau so angefühlt, wie der Schmerz, den ich immer wieder empfinde..... 

26.9.08 17:03


Mir geht es gerade einach nur beschissen.... Dabei könnte alles so gut sein. Könnte....

Tja, ich hock hier schon wieder alleine und darf meinen Gedanken nachhängen, so wie ich es immer tue... und ich hasse es! Ich hasse es wie nichts anderes auf der Welt. Ich will meine Gedanken einfach nicht mehr hören oder mich mit meinen Stimmen in meinem Kopf beschäftigen. Warum das alles? Warum? Ich will das doch eigentlich gar nicht... Es fühlt sich schon wieder so an, als würde mein Herz zerspringen. Die Schmerzen sind fast unerträglich. Ich fühle mich so allein... so leer und einfach ausgelaugt..... Jeder Gedanke tut weh und lässt mich immer mehr verzweifeln. Dabei sitz ich schon in so einer beschissenen Phase fest, aus der ich nicht mehr so leicht herauskomm. Warum ist für mich nie jemand da, wenn ich hilfe brauche? Nur weil ich nicht danach schreie? Ist das ein Grund, mich allein in meinem Loch verrecken zu lassen? Ist das wirklich ein Grund? Nein... Ich habe das selbe Recht zu leben, wie jeder andere... Das dachte ich jedenfalls immer.... aber scheinbar bin ich es nicht wert gerettet zu werden.

War ich es jemals?

Ich weiß es nicht... ich weiß nur, das ich mich über alles hasse und am liebsten sterben würde, wenn ich nicht den Menschen die mir so viel bedeuten versprochen hätte zu bleiben....

24.9.08 18:46


Ein beschissener Tag!

Ich HASSE mich....... 

19.9.08 20:53


Das letzte Streichholz

Sie küsste sanft ihr liebstes Spielzeug
Bevor sie es zerbrach
Dann schlich sie sich voll dunkler Sehnsucht
Ins kalte Schlafgemach

Sie holte leis das letzte Streichholz
Aus Vaters Schrank hervor
"Warum hast du mir nie geholfen?"
Schrie sie in Mutters Ohr

"Ich hoffe, dass wir uns nie wieder sehn!"

Damit ihr wisst, wie es ist
In der Hölle zu sein
Damit ihr wisst, wie es ist
Nach Erlösung zu schrein
Nur deshalb komm ich zurück
Mit flammendem Blick
Ich nehm das letzte Streichholz
Und verbrenne eure schöne heile Welt

Sie kochte sich die letzte Mahlzeit
Bevor sie sich erbrach
Dann spukte sie voll tiefer Abscheu
Ins schwarze Schlafgemach

"Ich hoffe, dass wir und nie wieder sehn!"
(Nie wieder! Nie wieder!)

Damit ihr wisst, wie es ist
In der Hölle zu sein
Damit ihr wisst, wie es ist
Nach Erlösung zu schrein
Nur deshalb komm ich zurück
Mit flammendem Blick
Ich nehm das letzte Streichholz
Und verbrenne eure Welt

Damit ihr wisst, wie es ist
In der Hölle zu sein
Damit ihr wisst, wie es ist
Nach Erlösung zu schrein
Nur deshalb komm ich zurück
Mit flammendem Blick
Ich nehm das letzte Streichholz
Und verbrenne eure schöne heile Welt

Wisst ihr jetzt, wie die Hölle wirklich ist?
Wisst ihr jetzt, wie die Hölle wirklich ist?
Wisst ihr, das euer Spiel zu Ende ist?
Wisst ihr, das eure Liebe tödlich ist?
(Nie wieder! Nie wieder!)

Damit ihr wisst, wie es ist
In der Hölle zu sein
Damit ihr wisst, wie es ist
Nach Erlösung zu schrein
Nur deshalb komm ich zurück
Mit flammendem Blick
Ich nehm das letzte Streichholz
und verbrenne eure Welt

Damit ihr wisst, wie es ist
In der Hölle zu sein
Damit ihr wisst, wie es ist
Nach Erlösung zu schrein
Nur dehalb komm ich zurück
Mit flammendem Blick
Ich nehm das letzte Streichholz
Und verbrenne eure schöne heile Welt
18.9.08 17:23


6 Fuß tiefer 

 

Jede Nacht genau der selbe Traum
mich umgibt ein kalter schwarzer Raum
jeder tiefe Atemzug fällt schwer
bin am schrein doch du hörst mich nicht mehr

such mich tief im Abgrund deines Traums
ich liege 6 Fuß tiefer
such mich tief im Abgrund deines Traums
du musst noch 6 Fuß tiefer

jedesmal genau das selbe Spiel
du suchst mich doch ich bin längst am Ziel
Erde rieselt leis auf mein Gesicht
hör mein Herz doch scheinbar schlägt es nicht

such mich tief im Abgrund deines Traums
ich liege 6 Fuß tiefer
such mich tief im Abgrund deines Traums
du musst noch 6 Fuß tiefer

komm nimm die Schaufel
denn sie führt dich zu mir
du musst noch tiefer
ich erwarte dich hier
grab einen Tunnel denn er bringt dich ans Ziel
am Ende wartet die Freiheit

such mich tief im Abgrund deines Traums

such mich tief im abgrund deines Traums
ich liege 6 Fuß tiefer
such mich tief im Abgrund deines Traums
du musst noch 6 Fuß tiefer

such mich tief im abgrund deines Traums
ich liege 6 Fuß tiefer
such mich tief im Abgrund deines Traums
du musst noch 6 Fuß tiefer

18.9.08 17:22


Der Wahnsinn hat dich eingesperrt
und deine heile Welt verzerrt
hat sich in deinen Kopf gepflanzt
lauf, Kind, lauf, so schnell du kannst

Du weißt nicht mehr wer du bist
du weißt nicht mehr was Liebe ist
dein Spiegelbild hat sich entstellt
niemand ist hier, der zu dir hält

Klopf klopf, lass mich rein
lass mich dein Geheimnis sein
klopf klopf - klopf klopf
klopf klopf, lass mich rein
lass mich dein Geheimnis sein
klopf klopf, lass mich rein
lass mich dein Geheimnis sein

links rechts gradeaus
du bist im Labyrinth
links rechts gradeaus - links rechts gradeaus
keiner kann dir sagen, welche Türen die richtigen sind
mein verlornes Kind
links rechts gradeaus
du bist im Labyrinth
links rechts gradeaus - links rechts gradeaus
keiner kann dir sagen, wer die Guten und die Bösen sind
mein verlornes Kind

Du hast mich oft aus dir verbannt
an meinem Zorn dein Herz verbrannt
dein zwites ich, die zweite Haut
hab ich in deinem Kopf erbaut

wenn ich in deine Seele tauche
und dich für meine Lust gebrauche
dann werd ich deine Sinne blenden
das Spiel kannst nur du selbst beenden

klopf klopf, lass mich rein
lass mich dein Geheimnis sein
klopf klopf - klopf klopf
klopf klopf, lass mich rein
lass mich dein Geheimnis sein
klopf klopf, lass mich rein
lass mich dein Geheimnis sein

links rechts gradeaus
du bist im Labyrinth
links rechts gradeaus - links rechts gradeaus
keiner kann dir sagen, welche Türen die richtigen sind
mein verlornes Kind
links rechts gradeaus
du bist im Labyrinth
links rechts gradeaus - links rechts gradeaus
keiner kann dir sagen, wer die Guten und die Bösen sind
du bist im Labyrinth
du bist im Labyrinth

klopf klopf, lass mich rein
lass mich dein Geheimnis sein
klopf klopf - klopf klopf
klopf klopf, lass mich rein
lass mich dein Geheimnis sein
klopf klopf, lass mich rein
lass mich dein Geheimnis sein

links rechts gradeaus
du bist im Labyrinth
links rechts gradeaus - links rechts gradeaus
keiner kann dir sagen, welche türen die richtigen sind
mein verlornes kind
links rechts gradeaus
du bist im Labyrinth
links rechts gradeaus - links rechts gradeaus
keiner kann dir sagen, wer die Guten und die Bösen sind
mein verlornes Kind.....

 

So fühle ich mich gerade... ich bin wie in einem Labyrinth und irgendwo flüstert eine Stimme ihr zu folgen... dabei weiß ich genau wo sie mich hin führen will... In den Tod, so wie immer. Am liebsten würde ich ihr folgen, doch ich weiß genau, das es kein Ausweg ist. So sehr ich mir es auch wünsche. Ich weiß nicht mehr wohin ich gehen soll, ich bin orientierungslos. Ich weiß nicht mehr, wer mir helfen will und wer nicht, wer sich nur über mich lustig macht. Alles was ich tue erscheint falsch oder führt in die falsche Richtung... Warum hilft mir denn keiner? Warum hört niemand meine lautlosen Schreie? Links, rechts, gradeaus, ich komm hier nicht mehr raus... Ja, das beschreibt es wohl am besten. Ich irre in mir selbst umher und weiß nicht mehr wo ich bin oder wer ich bin. Warum hilft mir niemand aus mir selbst heraus? Ich habe mich so in mir selbst verschlossen und lasse niemanden mehr zu mir vordringen. Ich hab mich in meine kleine Festung verkrochen und mache jedem vor, das alles ok ist. Dabei ist nichts mir mir in Ordung! Ich will einfach nur hier raus und wieder frische Luft schnappen, nicht die verbrauchte muffige Luft in mir selbst atmen, die nach Tod und Verwesung stinkt. Ich hasse mich dafür, das ich wieder damit anfange mich zu verkriechen, aber ich weiß nicht, was ich sonst tun soll. Ich kenne keine andere Möglichkeit, außer den Selbstschutz. Dabei hasse ich es so, in mir selbst zu verzweifeln und nicht nach Hilfe rufen zu können.... Ich lasse das selbe Lied wieder und wieder laufen, dabei weiß ich genau, das es mich runterzieht und der Wunsch sich weh zu tun stärker wird. Aber scheinbar lerne ich nichts dazu... Wie auch? Ich lasse mir ja nichts mehr sagen.... Ich bin so ein Idiot. Dabei müsste ich nur etwas sagen, aber das ist so verdammt schwer. Ich will nicht jedesmal darum bitten, das mir jemand hilft! Wie oft habe ich mir gewünscht, das die Menschen um mich herum endlich mal die Augen auf machen und erkennen, wenn es mir schlecht geht?! Aber scheinbar sind sie mir ihren Problemen so beschäftigt, das ich einfach untergehe. So wie immer... Eigentlich sollte ich es gewohnt sein, aber irgendwie trifft es mich dann doch immer.

Ich will nur hier raus! Ich ertrage mich selbst nicht mehr... Ich hasse es so. Ich hasse es, die Menschen anzulügen, die mir wichtig sind, aber scheinbar wollen sie es nicht anderst, sie wollen mich nicht, wenn es mir schlecht geht. Alle wollen nur das Mädchen, das glücklich zu sein scheint und jeden Scheiß mitmacht, nicht das verzweifelte kleine Mädchen, das nicht mehr weiter leben will. Niemand will mich so, wie ich bin... Sie wollen, das ich lache, das ich so tue als wäre alles ok, aber so ist es nun einmal nicht. Ich habe auch andere Seiten! Aber ich kann die anderen schon irgendwie verstehen, wenn sie mich nicht so wollen. Klar, was sollen sie dann mit mir anfangen? Ich werde wohl so weitermachen wie bisher, die anderen anlügen und sagen es ist nichts, so wie immer, damit sie ihren Freiden haben und sich keine Gedanken um mich machen müssen. Dann haben die anderen wenigstens ein Problem weniger und können sich mehr um sich selbst kümmern... Und ich... Ich verzweilfel weiter an mir selbst und kämpfe gegen die Stimme, die mich immer weiter in den Selbstmord treibt, so wie immer... so wie ich es immer getan habe...Es ist faszinierend, das selbst die Menschen die einem wahnsinnig wichtig sind und die dir immer wieder versichern, das sie dich verstehen am Ende doch nichts wissen. Die alte Leier, die immer wieder und wieder kommt und die mich auch immer wieder einholen wird, so wie es immer war. Am Ende steh ich immer allein da und muss schauen wie ich mich wieder aus dem Dreck ausbuddel. Was bleibt mir anderes übrig, als immer wieder aufzustehen und dümmlich zu lächeln, damit alles den Anschein hat, das es wieder gut ist? Nichts, ich hatte noch nie eine andere Wahl. Tja, niemand hört dich, wenn du schreist... An diesem Satz ist irgendwo doch etwas wahres dran. Aber wie soll dich auch jemand hören, wenn du versuchst aus dem Abgrund hilfe zu holen? Niemand hört dich, wenn du ganz unten bist, erst wenn du wieder blutüberströmt hochkriechst, dann wirst du gesehen und gehört, aber dann ist es leider zu spät.

Ich hasse es, diese ganzen beschissenen Gedanken mit niemanden teilen zu können... Aber es interessiert sich eh keiner dafür. Sobald ich jemanden etwas erzähle stoße ich nur auf Unverständnis... Stoße ich nur auf Ablehnung, auf Belehrungen auf Vorschläge, die mich kein Stück weiter bringen. Niemand weiß wie es tief in mir aussieht... Weil niemand sich die Mühe macht tiefer zu sehen. Sicher, das fröhliche Mädchen ist auch viel weniger anstrengend.

Aber das bin ich einfach nicht. Das war ich noch nie. Ihr wünscht euch nur, das ich so bin, aber ich kann das einfach nicht auf Dauer durchziehen. Genauso wie ich mit meinen Gedanken nicht auf Dauer klar komme, weil ich sie niemanden anvertrauen kann, das hier ist alles nur ein Bruchteil dessen, was wirklich in mir vorgeht, wenn man das alles mal 1.000 nimmt, dann hat man eine Ahnung dessen, was ich wirklich durchmache... Aber wenn interessiert das schon?

Ich will hier einfach nur raus, ich will endlich wieder aus mir ausbrechen und dieses scheiß Labyrinth aus meinen eigenen Gedanken verlassen und einen Ausweg aus all dem finden.

Aber allein ist das eben verdammt schwer...

 

"Ich habe gelernt Leid zu ertragen,
Schmerzen zu verbergen
und mit Tränen in den Augen zu lachen,
nur um den anderen zu zeigen,
dass es mir 'gut ' geht und
um sie glücklich zu machen...."
18.9.08 17:10


Meine Gedanken sind irgendwo zwischen der Hölle und dem Tod gefangen. Ich weiß sie sind da, aber irgendwas hält mich davon ab, ihnen näher zu kommen. Ich vegetiere vor mich hin. Meine Lungen rebellieren, wenn ich wieder das Atmen vergesse und mein Herz macht jedesmal einen schmerzhaften Sprung, wenn mein Körper es dazu zwingt mit dem Schlagen aufzuhören. Die Welt um mich herum hat sich in einen grauen Brei verwandelt, den ich mit bloßen Auge nicht durchdringen kann. Aber das ist eh egal... Nicht was mir jetzt helfen könnte ist in meiner Nähe, das weiß ich. Ich bin auf mich allein gestellt, wie so oft.

Aber ich habe mich damit abgefunden, warum auch nicht? Der Mensch ist schließlich anpassungsfähig und ich bin es alle mal. Mein Kopf steht kurz davor zu zerplatzen, weil er all diese nicht vorhandenen Gedanken nicht mehr fassen kann. Ich drehe mich im Kreis und stehe dennoch auf der Stelle und kommt nicht voran. Ich erkenne keinen Unterschied mehr zwischen dem Leben und dem Tod. Es ist alles egal geworden.

Und ich vermisse nichts, mein Körper ist zu Eis geworden. Ich weiß nicht mehr, wie es sich anfühlt, geliebt zu werden... Ich hab jegliches Gefühl, das ich mal hatte verloren oder auf Eis gelegt.

 

Aber das ist ja nicht das erste mal.... 

17.9.08 11:24


Wieder ein Tag, der einfach nur beschissen ist. Es war schon letzte Woche so, das wir keinen Tag für uns hatten. Keine freie Minute, in der mein Freund nicht von seiner besten Freundin geredet hat, keine Minute, ohne das er mit ihr schreibt oder sie anruft. Ich komm mir so überflüssig vor! Sicher, er sagt, das ich im wichtig bin und alles, nur irgendwie gibt er mir nicht das Gefühl. Meine Stimmung ist im Keller... Ich fühle mich leer und ausgelaugt... Ich vermisse das Gefühl wichtig zu sein. Dabei hab ich es vor ein paar Tagen gesagt, das ich mit der Situation nicht klar komm, das er gerade so an ihr hängt und zu wissen, das er früher mal was von ihr wollte bringt mich auch nicht gerade wieder nach oben. Ihr gegenüber zeigt er mehr Gefühl als mir gegenüber. Wenn es um sie geht, dann kann er Sorgen zeigen, kann er Gefühle zeigen... Nur was ist mit mir? Mir zeigt er keine einzige Gefühlsregung. Zwar sagt er, das ich das Wichtigste für ihn bin und er mich nicht verlieren will... aber er zeigt es mir nicht. Reden kann jeder, aber ob es auch so gemeint ist, ist wieder etwas anderes. Ich hasse mich dafür, das ich so darüber denke, aber ich kann nicht anderst. Es ist nicht so, das ich Eifersüchtig bin, nein, das ist es wirklich nicht. Es macht mich einfach nur traurig und er versteht es scheinbar nicht. Er lebt sein Leben ohne mich, ich bin nur ein unbedeutender Teil davon.

Und ich Vollidiot tue alles für ihn, um ihn einzubeziehen. Ich versuche mit seinen Freunden klar zu kommen, ich stecke zurück, das er sein Ding durchziehen kann und bekomme von ihm nichts zurück. Doch wenn ich dann meine Aussetzer habe, dann wird er mir gegenüber jedesmal so kalt, doch bei seinen Freunden kann er Verständnis zeigen. Früher konnte er das bei mir auch. Doch jetzt lässt er mich es jedesmal spüren, das ich es scheinbar nicht wert bin das man mir Verständnis zeigt. Ich bin jetzt wirklich am Ende, doch ich weiß nicht, wie ich es ihm sagen soll... Immerhin hab ich es ja schon versucht ihm zu sagen. Ach ich weiß auch nicht, ich komme gerade selber mit mir nicht klar.... 

14.9.08 16:51


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