Tired
Weil du nicht da bist...

Weil du nicht da bist, sitze ich und schreibe

all meine Einsamkeit auf dies Papier.

Ein Fliederzweig schlägt an die Fensterscheibe.

Die Maiennacht ruft laut. Doch nicht nach mir.

 

Weil du nicht da bist, ist der Bäume Blühen,

der Rosen Duft nur vergebliches Bemühen,

der Nachtigallen Liebesmelodie

nur in Musik gesetzte Ironie.

 

Weil du nicht da bist, flücht ich mich ins Dunkel.

Aus fremden Augen starrt mich die Stadt an

mit grellem Licht und lärmenden Gefunkel,

dem ich nicht folgen, nicht entgehen kann.

 

Hier unterm Dach sitz ich beim Lampenschirm;

Den Herbst im Herzen, Winter im Gemüt.

November singt in mir sein graues Lied.

"Weil du nicht da bist" flüstert es im Zimmer.

 

"Weil du nicht da bist" rufen Wand un Schränke,

verstaubte Noten über dem Klavier.

Und wenn ich endlich nicht mehr an dich denke,

die Dinge um mich reden nur von dir.

 

Weil du nicht da bist, blättre ich in Briefen

und weck vergilbte Träume, die schon schliefen.

Mein Lachen, Liebster, ist dir nachgereist.

Weil du nicht da bist, ist mein Herz verweist....

 

 

Ist zwar nicht von mir, aber so fühle ich mich, wenn der wichtigste Mensch in meinem Leben nicht da ist.... ich möchte ihn um nichts in der Welt verlieren... 

1.3.08 18:00


Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte mir in den Armen
und wurde klein, und ich wurde groß:
und auf einmal war ich das Erbarmen,
und er eine zitternde Bitte bloß
.

Da hab ich ihm seine Himmel gegeben, -
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
und wir haben langsam einander erkannt…

6.3.08 18:37


 

Ein Bild, das manchmal sehr stark ausdrückt, was ich in mir fühle.... 

6.3.08 18:41


Du hast alte Wunden wieder aufgekratzt

Und mein kaputtes Herz zerstört.

Niemand hat meinen Schrei gehört 

Und gemerkt, das mein Kopf zerplazt..... 

8.3.08 17:52


In meinem Kopf...

In meinem Kopf herrscht trostloses Chaos,
Wie schwarze Krähen kreisen meine Gedanken umher.
Keine Fluchen, kein Schreien kann sie vertreiben.
Doch schreien könnte ich längst nicht mehr...

Sie hacken nach mir mit ihren scharfen Schnäbeln,
Zielen nach meinen Augen, nach meinem Herz.
Ich kann nicht mehr weinen, hab schon längst aufgegeben.
Mein toter Körper spürt schon längst keinen Schmerz.

Um mich herum tobt lautlos der Sturm.
Der kalte Wind treibt mir Tränen in die Augen,
Ich habe verloren und aufgeben.
Sagt mir, wem soll ich jetzt noch glauben?

Tief in mir herrscht Chaos und Verwirrung,
Die Krähen verschwinden nicht mehr!
Ich bin jetzt am Ende, bin verloren...
Doch die Gedanken bleiben und kreisen umher.
8.3.08 18:03


Warum sind wir auf der Welt, wenn alles nur eine Lüge ist... wenn Vertrauen nur ein Wort ist und Liebe nur eine Bezeichnung für etwas, das es nicht gibt...

Wozu leben wir, wenn die Menschen um uns herum uns nur verletzen und uns weh tun... und nicht merken, das es uns schlecht geht...

Wieso sollen wir weiter machen, wenn das alles doch keinen Sinn ergibt.... wenn die Welt nur ein Schein dessen ist, was wir uns wünschen...

Weshalb weiter atmen, wenn jeder Atemzug schmerz und wir das Gefühl haben, das wir daran ersticken....

Was bringt es, wenn wir kurz davor sind zu sterben, aber immer noch lächeln, nur damit alle meinen, das mit uns alles in Ordnung ist....

Wie sollen wir dieses Leben leben, wenn wir doch keinen Sinn darin sehen... wenn alles tot erschein und unreal...

Womit sollen wir uns auffangen, wenn wir im Begriff sind, zu stürzen... wenn wir immer tiefer fallen und es kein Ende gibt...

Wer steht uns bei, wenn wir blutend am Boden liegen und alles um uns herum schwarz wird... wenn das Licht endgültig ausgeht...

Niemand... weil wir Euch egal sind...
8.3.08 18:05


"Los, malt Eure Träume! Träumt Euren Traum!
Füllt mit bizarren Gebilden den Raum!
Berauscht Euch am Glanze, am hohlen Schein!
Eh Ich Euch angehör' bleib Ich lieber ALLEIN!"
8.3.08 18:07


"Nimm mich in den Arm, aber fass mich nicht an.....
Komm mir nicht zu nah.... denn ich würde dich nur verletzen.....
Gib mir deine Hand.... Aber lass mich bitte los...
Ich möchte dich nicht mitziehen...."

 

 

Nähe zuzulassen und sich einfach fallen lassen ist nicht einfach... vor allem wenn man schon zu oft einfach liegen gelassen worden ist..

 


9.3.08 10:27


"Ich habe gelernt Leid zu ertragen,
Schmerzen zu verbergen
und mit Tränen in den Augen zu lachen,
nur um den anderen zu zeigen,
dass es mir 'gut ' geht und
um sie glücklich zu machen...."

 

Eine Maske trägt jeder... nur die wenigsten können sie irgendwann abnehmen....

 


9.3.08 10:29


Was mich davon abhält nicht zu springen?
Die Angst beim Aufprall nicht zu sterben!

 

Ich denke, dazu muss man nicht viel sagen....



Es gibt auch Engel ohne Flügel, sagte sie und sprang.....

 

Auch wenn ich kein Engel bin.....

 


9.3.08 10:32


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