Tired

Meine Gedanken sind irgendwo zwischen der Hölle und dem Tod gefangen. Ich weiß sie sind da, aber irgendwas hält mich davon ab, ihnen näher zu kommen. Ich vegetiere vor mich hin. Meine Lungen rebellieren, wenn ich wieder das Atmen vergesse und mein Herz macht jedesmal einen schmerzhaften Sprung, wenn mein Körper es dazu zwingt mit dem Schlagen aufzuhören. Die Welt um mich herum hat sich in einen grauen Brei verwandelt, den ich mit bloßen Auge nicht durchdringen kann. Aber das ist eh egal... Nicht was mir jetzt helfen könnte ist in meiner Nähe, das weiß ich. Ich bin auf mich allein gestellt, wie so oft.

Aber ich habe mich damit abgefunden, warum auch nicht? Der Mensch ist schließlich anpassungsfähig und ich bin es alle mal. Mein Kopf steht kurz davor zu zerplatzen, weil er all diese nicht vorhandenen Gedanken nicht mehr fassen kann. Ich drehe mich im Kreis und stehe dennoch auf der Stelle und kommt nicht voran. Ich erkenne keinen Unterschied mehr zwischen dem Leben und dem Tod. Es ist alles egal geworden.

Und ich vermisse nichts, mein Körper ist zu Eis geworden. Ich weiß nicht mehr, wie es sich anfühlt, geliebt zu werden... Ich hab jegliches Gefühl, das ich mal hatte verloren oder auf Eis gelegt.

 

Aber das ist ja nicht das erste mal.... 

17.9.08 11:24
 


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