Tired
Gedichte und Texte

An Euch

Kalt ist unser Herz und unser Gebein,

Traumlos ist unser Schlaf unter schwerem Stein.

Nicht eher stehen wir vorm Grabe auf,

Bis die Sonne nicht beendet ihren Lauf.

Die Sterne zersplittern im schwarzen Wind,

Und fallen herab und liegen hier blind,

Bis unser Herrscher hebt seine Hand

Über tote Seen und verdorrtes Land....

 

 

 

24.2.08 12:29


SÜSSER SCHMERZ

Einsamkeit zerreißt mich.
Stille schreit mich an
und Tränen brennen kalt.
Es ist dunkel geworden.
Schwarze,mächtige Wolken
erdrücken mich.
Die Zeit steht - mein Leben auch.
Unsagbare Verzweiflung,
die nicht endet.
Süßer Schmerz beginnt
mich zu unhüllen.
Es ist egal - es wird egal,
wenn das Leben wieder einmal zuschlägt.
Denn ich schaffe es nicht.
Ich schaffe es nicht allein !
Einsamkeit zerreißt mich.

WIE OFT

Wie oft nahm ich mir vor
zu fliehen
einen eigenen Standpunkt zu beziehen
doch jedesmal aus Angst vor der Entscheidung
zog ich mich in mein Schneckenhaus zurück.
Wie oft hab ich gedacht
ich geh nun
und ging nich,denn ich wollte keinem wehtun
im Grunde spiel ich allzu oft Theater
und merke gleich,es ist ein schlechtes Stück.

Hilf mir,zu mir selbst zu finden
dann find ich auch zu dir
denn ich fühle immer stärker,
dass ich mich verlier.
Hilf mir,zu mir selbst zu finden
wir ergänzen beide uns so sehr.
Das.was du zu leicht nimmst
nehm ich viel zu schwer.

Wie oft nahm ich mir vor
zu sagen
was ich denke und nicht erst zu fragen
was andere etwa davon halten könnten
und blieb am Ende dann doch wieder still.
Wie oft nahm ich mir vor
zu leben
zu leben und mir selbst mehr zu vertrauen
und nich dauernd nach Hinz und Kunz zu schauen
bis man schon nicht mehr weiß,was man nun will.

 

 

Wolf-Kiba

22.11.08 20:56


Vielleicht haben wir uns überschätzt,
gehofft, dass aus den Differenzen Liebe wächst.
Doch ich weiß nicht ob das reicht,
wieviel Zeit uns noch bleibt
Es kommt wies kommen muss,
doch wenn es sein muss,
kämpf ich bis zum Schluss.

Wir haben uns überschätzt,
wir haben gehofft dass aus Differenzen noch Liebe wächst.
Wir haben befürchtet, dass irgendwann alles kommt wie es muss,
und doch kämpfen wir beide noch bis zum Schluss.

Keiner will die Konsequenzen tragen
und das ist das Dilemma,
so wird mit jedem Gespräch unsre Gnadenfrist verlängert.
Und immer wieder beteuert,
dass sich jetzt zu vieles ändert.
Immer wieder neue Versuche die dann im Alten enden.

Denn nach der Zeit sind die Rollen verteilt
Wir wollen die Muster ignorieren,
doch sie explodiern bei einer Kleinigkeit.
Und das ist so ermüdend
Wir haben versucht zueinander zu finden
fanden jedoch nur, dass wir uns selbst belügen.

Wahrscheinlich haben wirs von Anfang an schon gewusst,
wir sind zu verschieden,
dass man für jeden Frieden erstmal kämpfen muss.
Wie paradox ist das?
Wobei doch eigentlich Liebe für mich
die Zuflucht sein soll, wo ich Waffen fallen lass.

Vielleicht haben wir uns überschätzt,
gehofft, dass aus den Differenzen Liebe wächst.
Doch ich weiß nicht ob das reicht,
wieviel Zeit uns noch bleibt
Es kommt wies kommen muss,
doch wenn es sein muss,
kämpf ich bis zum Schluss.


Wir habens sooft schon zerredet,
sooft vergebens versucht die Vergangenheit zu verändern
um uns den Weg zu ebnen
Auf dem wir wachsen und leben können, zu zweit,
als miteinander vereint anstatt aneinander vorbei.
Doch jeder einzelne bricht an dem andern entzwei,
wir haben beide das Gefühl in der Partnerschaft nicht wir selbst zu sein
Und wenn es wehtut warum tun wir uns an?
Und wenn Glück hier nicht zu finden ist,
wonach suchen wir dann?

Es macht mich krank,
dass ich angeblich der bin der die Schuld hat
und gleichzeitig der bin,
der die ganzen Lasten schultert,
angeblich der bin,
der hier alles kaputt macht,
doch gleichzeitig der
der immer wieder zu dir kommt und alles gut macht.

Ich frag mich ständig was ich ändern kann
und änder dann selbst Dinge, die mir gut gefallen
einzig um dir zu gefallen.
Ich weiß nicht weiter
wie ich mich so verbiegen soll,
ich weiß nicht, wie ich ehrlich zu mir sein kann und dich lieben soll.

Vielleicht haben wir uns überschätzt,
gehofft, dass aus den Differenzen Liebe wächst.
Doch ich weiß nicht ob das reicht,
wieviel Zeit uns noch bleibt
Es kommt wies kommen muss,
doch wenn es sein muss,
kämpf ich bis zum Schluss.


Und natürlich seh ich das Schöne
und bisher überwiegt es,
Gott weiß ich lieb dich
und halt fest, egal wie schwer die Kritik ist,
doch auch ich hab begrenzte Kräfte,
es gleitet aus meinen Händen
versuch meine Emotionen noch zu kontrolliern und verdrängen

Ich will Chancen geben,
nochmal und nochmal
wir haben es verdient
Es wär katastrophal im Streit und Affekt diesen Strich zu ziehen,
Doch ich kann nicht mehr länger kämpfen und
ich kann nicht mehr länger stehen
Ich kann nichts mehr für uns tun, wir zwei werden untergehen.

Vielleicht haben wir uns überschätzt,
gehofft, dass aus den Differenzen Liebe wächst.
Doch ich weiß nicht ob das reicht,
wieviel Zeit uns noch bleibt
Es kommt wies kommen muss,
doch wenn es sein muss,
kämpf ich bis zum Schluss.

 

23.10.08 19:17


Das letzte Streichholz

Sie küsste sanft ihr liebstes Spielzeug
Bevor sie es zerbrach
Dann schlich sie sich voll dunkler Sehnsucht
Ins kalte Schlafgemach

Sie holte leis das letzte Streichholz
Aus Vaters Schrank hervor
"Warum hast du mir nie geholfen?"
Schrie sie in Mutters Ohr

"Ich hoffe, dass wir uns nie wieder sehn!"

Damit ihr wisst, wie es ist
In der Hölle zu sein
Damit ihr wisst, wie es ist
Nach Erlösung zu schrein
Nur deshalb komm ich zurück
Mit flammendem Blick
Ich nehm das letzte Streichholz
Und verbrenne eure schöne heile Welt

Sie kochte sich die letzte Mahlzeit
Bevor sie sich erbrach
Dann spukte sie voll tiefer Abscheu
Ins schwarze Schlafgemach

"Ich hoffe, dass wir und nie wieder sehn!"
(Nie wieder! Nie wieder!)

Damit ihr wisst, wie es ist
In der Hölle zu sein
Damit ihr wisst, wie es ist
Nach Erlösung zu schrein
Nur deshalb komm ich zurück
Mit flammendem Blick
Ich nehm das letzte Streichholz
Und verbrenne eure Welt

Damit ihr wisst, wie es ist
In der Hölle zu sein
Damit ihr wisst, wie es ist
Nach Erlösung zu schrein
Nur deshalb komm ich zurück
Mit flammendem Blick
Ich nehm das letzte Streichholz
Und verbrenne eure schöne heile Welt

Wisst ihr jetzt, wie die Hölle wirklich ist?
Wisst ihr jetzt, wie die Hölle wirklich ist?
Wisst ihr, das euer Spiel zu Ende ist?
Wisst ihr, das eure Liebe tödlich ist?
(Nie wieder! Nie wieder!)

Damit ihr wisst, wie es ist
In der Hölle zu sein
Damit ihr wisst, wie es ist
Nach Erlösung zu schrein
Nur deshalb komm ich zurück
Mit flammendem Blick
Ich nehm das letzte Streichholz
und verbrenne eure Welt

Damit ihr wisst, wie es ist
In der Hölle zu sein
Damit ihr wisst, wie es ist
Nach Erlösung zu schrein
Nur dehalb komm ich zurück
Mit flammendem Blick
Ich nehm das letzte Streichholz
Und verbrenne eure schöne heile Welt
18.9.08 17:23


6 Fuß tiefer 

 

Jede Nacht genau der selbe Traum
mich umgibt ein kalter schwarzer Raum
jeder tiefe Atemzug fällt schwer
bin am schrein doch du hörst mich nicht mehr

such mich tief im Abgrund deines Traums
ich liege 6 Fuß tiefer
such mich tief im Abgrund deines Traums
du musst noch 6 Fuß tiefer

jedesmal genau das selbe Spiel
du suchst mich doch ich bin längst am Ziel
Erde rieselt leis auf mein Gesicht
hör mein Herz doch scheinbar schlägt es nicht

such mich tief im Abgrund deines Traums
ich liege 6 Fuß tiefer
such mich tief im Abgrund deines Traums
du musst noch 6 Fuß tiefer

komm nimm die Schaufel
denn sie führt dich zu mir
du musst noch tiefer
ich erwarte dich hier
grab einen Tunnel denn er bringt dich ans Ziel
am Ende wartet die Freiheit

such mich tief im Abgrund deines Traums

such mich tief im abgrund deines Traums
ich liege 6 Fuß tiefer
such mich tief im Abgrund deines Traums
du musst noch 6 Fuß tiefer

such mich tief im abgrund deines Traums
ich liege 6 Fuß tiefer
such mich tief im Abgrund deines Traums
du musst noch 6 Fuß tiefer

18.9.08 17:22


i love walking in the rain, cause no one knows i´m crying.

Innerlich, hab ich mir schon 1000 mal die Pulsadern aufgeschlitzt, äußerlich, hab ich mir nur mein beschissenes Leben in den Arm geritzt...

 

Kann bitte jemand die Welt anhalten? Ich möchte aussteigen!

Beurteile nie einen Menschen nach seiner Fröhlichkeit, denn ich habe schon oft gelacht, um nicht weinen zu müssen...

 

Pain_Hurt

4.9.08 19:08


Nicht immer bedeutet lachen glücklich sein.
Manchmal ist es eben nur ein trauriger Versuch, die Einsamkeit zu verbergen...
Vor anderen, vielleicht aber auch vor sich selbst...
Und dann, dann ist lachen nichts weiter als weinen...
Unsichtbare Tränen, die von niemandem wahrgenommen werden...

 

Pain_Hurt... danke nochmal für die Texte.... 

4.9.08 19:05


Es tut so weh, sich jeden Tag ins Badezimmer einzuschließen, auf den Boden zu sinken und seinen Tränen freien Lauf zu lassen, ohne einen Ton von sich zu geben... denn man könnte ja gehört oder gesehen werden.... denn man muss doch so stark sein....
Es tut so weh, seine Seele nicht befreien zu können, von all dem Kummer und dem Schmerz...
Nicht schreien zu können...
Mit niemandem reden zu können, aus Angst, es würde einem nicht geglaubt, aus Angst, nicht verstanden zu werden...
Es tut so weh, sich nicht wehren zu können, immer stark zu sein, zu lachen, obwohl man lieber weinen würde, zu kämpfen, obwohl man lieber aufgeben würde, zu schweigen, obwohl man lieber schreien würde...

 

Pain_Hurt 

4.9.08 19:03


Das Mädchen mir gegenüber schaut mich mit leeren traurigen Augen an, früher konnte man in ihnen das Glück des Mädchens erkennen...
Sie presst ihre trockenen Lippen aufeinander, will schreien, kann aber nicht, plötzlich rollt eine Träne über ihre Wange...
Ich will zärtlich ihre Wange streicheln, doch statt warmer, weicher Haut, berühre ich nur das kalte Glas meines Spiegels...

 

Pain_Hurt 

4.9.08 19:01


Schau mich an,
dann siehst du, ich bin glücklich, mir gehts gut...
schau mir ins Gesicht,
dann siehst du, ich lache und bin gut drauf...
doch schau mir nicht in die Augen,
denn dann siehst du Tränen,
die dir zeigen, das ich l ü g e!

 

Pain_Hurt 

4.9.08 18:58


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